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Stefan Gebhardt

»Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen«

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt Stefan Gebhardt:

»Das Vorrücken der Alliierten in den letzten Monaten des Krieges beendete das Morden in den Konzentrations- und Todeslagern der Nationalsozialisten. Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee das größte Vernichtungslager Auschwitz. Seit 1996 markiert dieses Datum in Deutschland den Holocaust-Gedenktag, 2005 wird dieser auch international durch die UN ausgerufen. 

Die Auseinandersetzung mit dem Menschheitsverbrechen ist ein langer und nicht endender Weg sowohl der Mahnung als auch der Verdrängung, des Bezeugens und des Verleugnens. Überlebende Opfer mussten lange um Aufmerksamkeit und die Anerkenntnis ihrer Erfahrungen kämpfen. Den jetzigen Prozessen gegen hochbetagte KZ-Wachleute stehen die vielen gar nicht erst erhobenen Anklagen oder Freisprüche von Tätern in den Jahrzehnten zuvor entgegen. Erst in den 1990er Jahren machte die Wehrmachtsausstellung auch der breiten Öffentlichkeit bewusst, wie sehr weite Teile der Gesellschaft an der Vernichtung der Jüdinnen und Juden beteiligt waren.

›Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen‹, hat uns Primo Levi, Autor und Holocaustüberlebender, mit auf den Weg gegeben. Daraus ergibt sich, genau hinzusehen, auf das, was passiert ist, und auf das, was heute geschieht. We Remember.«


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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