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Thomas Lippmann, Stefan Gebhardt

Einschätzungen der Sachsen-Anhalter*innen in der Corona-Pandemie und Erwartungen an die Landespolitik

Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt hat im September 2020 eine umfangreiche, repräsentative Studie zur allgemeinen Stimmungslage in Sachsen-Anhalt beauftragt. 1.007 Menschen aus Sachsen-Anhalt wurden zur Corona-Pandemie, den dazugehörigen Schutzmaßnahmen, Perspektiven auf Arbeit und Beruf sowie ausgewählten politischen Projekten innerhalb des Bundeslandes befragt.

 Wie beurteilen die Sachsen-Anhalter*innen die Maßnahmen zum Umgang mit der Corona-Pandemie? Wie gestaltet sich das Vertrauen in die Politik? Wie sollen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie finanziert werden und wie gut fühlen sich die Menschen über dazu-gehörige Schutzmaßnahmen informiert? Wissenschaftler*innen von Liljeberg Research International interviewten hierzu 1.007 Sachsen-Anhalter*innen, die per Zufallsverfahren ausgesucht und online bzw. telefonisch befragt wurden. Die Erhebung fand zwischen dem 23. und 29. September 2020 statt.

Thomas Lippmann, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt, zur Umfrage: „Wir haben die Studie vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie in Auftrag gegeben, um ein aktuelles, belastbares Stimmungsbild der Menschen in Sachsen-Anhalt zu erhalten. Dabei ist deutlich geworden, dass eine große Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass die Kosten der Krise durch eine Vermögensabgabe auf große Vermögen (62 %) und nicht durch die Kürzung öffentlicher Ausgaben (25 %) bezahlt werden sollen. Insgesamt fühlen sich nur ein Drittel der Befragten von den Corona-Einschränkungen stark belastet. Allerdings ist auch nur ein Drittel der Meinung, dass das Bildungssystem mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie gut klargekommen ist. Die Fraktion DIE LINKE nimmt das Meinungsbild sehr ernst und bezieht diese Aussagen der Befragten in die politische Arbeit im Parlament in den kommenden Monaten mit ein.“

Stefan Gebhardt, Parlamentarischer Geschäftsführer DIE LINKE im Landtag sowie Landesvorsitzender, betont: „Im Zuge der Corona-Pandemie wird deutlich, dass soziale Themen in den Umfragewerten dominieren. Es rücken Gesundheitsthemen wie die ambulante Pflege und flächendeckende Krankenhausversorgung in den Fokus. Ebenso besitzen die Kindergrundsicherung gegen Kinderarmut sowie der Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus einen enorm hohen Stellenwert. Hier sieht die Bevölkerung den Staat gefordert einzuschreiten. Wir sehen uns vor dem Hintergrund der Umfrageergebnisse darin bekräftigt, für faire Löhne und armutsfeste Renten – wozu die Ost-West-Angleichung gehört – und ein krisenfestes Gesundheitssystem für alle Menschen in Sachsen-Anhalt zu streiten.“


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

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