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Christina Buchheim, Eva von Angern

Angriff auf Abgeordneten-Sprechstunde von Christina Buchheim und ihr Team des Wahlkreisbüros in Köthen

Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kommunalpolitische Sprecherin Christina Buchheim wurde heute mit ihrem Team bei einer Abgeordneten-Sprechstunde in Köthen bedroht und tätlich angegriffen. Christina Buchheim kommentiert die Szenerie wie folgt:

»Am heutigen Mittwoch habe ich zu einer öffentlichen Abgeordneten-Sprechstunde in Köthen eingeladen. Ich mache regelmäßig Sprechstunden, zusammen mit meinem Team des Wahlkreisbüros in Köthen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Probleme zu hören. Wir helfen da, wo der Schuh drückt, erläutern aktuelle politische Debatten und nehmen die Anliegen der Bürger*innen mit in den Landtag und seine Ausschüsse.

Was jedoch heute passiert ist, habe ich noch nie erlebt. Wir wurden am Vormittag von einem Mann und einer Frau an unserem Stand angegriffen und attackiert, ohne das ein Gespräch überhaupt möglich war. Die Frau räumte unser Infomaterial vom Tisch, der Mann griff nach dem ganzen Stand und warf ihn um. Daraufhin drohte uns der Mann mit einer Stange in der Hand Prügel an. Ich kann nur von Glück reden, dass niemand verletzt wurde. Der Angreifer hat uns als "deutschenfeindliche Drecksschweine" beleidigt und trug der rechtsextremen Szene eindeutig zuzuordnende Symbole. Wir werden uns nicht durch rechte Übergriffe einschüchtern lassen!«

Eva von Angern, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, betont:

»Solche Angriffe sind widerlich und feige. Wir müssen leider feststellen, dass Angriffe aus dem rechtsextremen Spektrum immer stärker zunehmen. Sogar im Plenum des Landtags von Sachsen-Anhalt erleben wir seit Jahren eine Verrohung der Sprache und des Miteinanders, bis hin zu Aufrufen zur Gewalt. Dieser schlimmen Entwicklung müssen wir entschlossen entgegentreten und uns solidarisch zeigen. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen, sondern sind weiterhin für die Menschen vor Ort da.«


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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