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Thomas Lippmann, Eva von Angern

Alles tun, um Windenergie zu retten

Zur Bekanntgabe eines massiven Stellenabbaus beim Windkraftanlagenhersteller Enercon in Magdeburg erklären der Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann und die Abgeordnete der Stadt Magdeburg, Eva von Angern:

»Der Verlust von bis zu 1500 Arbeitsplätzen beim Windkraftanlagenhersteller Enercon ist katastrophal. Er ist nicht nur ein Desaster für die Menschen, die vor der Arbeitslosigkeit stehen. Er ist es auch für die Region und für das Ziel, Klimaneutralität zu erreichen.

Die Arbeitsplätze sind aufgrund politischer Entscheidungen akut gefährdet. Zum einen ist die Förderung der Windenergie rückläufig. Zum anderen finden sich – aufgrund von Abstandsregulierung und dem Verhindern von Re-Powering – immer weniger Flächen für Windkraftanlagen. Sachsen-Anhalt war einst Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien. Jetzt gerät das Land aufgrund politischer Entscheidungen in diesem Bereich ins Hintertreffen und verliert seinen Standortvorsprung gegenüber anderen Bundesländern.

Es ist zudem verlogen, Milliardenprogramme für den Abbau von Arbeitsplätzen in der Braunkohleindustrie aufzulegen und die Beschäftigten in der Zukunftsbranche der erneuerbaren Energien völlig allein zu lassen. Die Region Magdeburg, die nach dem Fall der Mauer schon einmal schmerzhafte Erfahrungen mit dem massiven Abbau von Industrie und Arbeitsplätzen machen musste, wird 30 Jahre später wieder durch ein solches Szenario erschüttert.

Sowohl die Landes- als auch die Bundesregierung müssen alles dafür tun, die Windenergiebranche zu retten. Im Interesse der Beschäftigten, der Region und der Klimaziele. Die Fraktion DIE LINKE wird die aktuellen Entwicklungen bei Enercon zur kommenden Landtagssitzung aufgreifen.«


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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39108 Magdeburg

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