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5. März 2010 Matthias Höhn, Landesvorsitzender

200 Friedenswege halten den Anspruch für eine militärfreie Colbitz-Letzlinger Heide aufrecht

Anläßlich des 200. Friedensweges der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe am 7.März 2010 erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN Sachsen-Anhalt Matthias Höhn:

"Seit dem 1. August 1993 steht die Bürgerinititative OFFENe HEIDe mit ihrem
monatlichen Friedensweg für die Anspruch auf eine militärfreie Colbitz-Letzlinger Heide. Die Bürgerinitiative will einen Naturpark statt eines Gefechtsübungszentrums.
200 Friedenswege - das sind 17 Jahre Protest gegen den bisherigen Missbrauch der Heide durch das Militär sowie aktuell die Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr, insbesondere in Afghanistan. Die LINKE unterstützt dieses Anliegen und wirkt in der Bürgerinitiative mit. Sie wendet sich gegen die Ausbauvorhaben des Übungsplatzes und die drohenden Tiefflüge.

Das sichtbare Gedenken der Abgeordneten der LINKEN im deutschen Bundestag an die Opfer des am 4. September 2009 von einem deutschen Oberst befohlenen Bombenangriffs in Kunduz erinnert uns: Bomben bringen keinen Frieden, sondern Tod und Unglück. Afghanistan braucht aber einen intelligenten Weg des zivilen Wiederaufbaus.

Vor wenigen Tagen beschloss der Bundestag die Aufstockung des Afghanistaneinsatzes mit den Stimmen der Bundestagsabgeordneten der CDU und FDP auch aus Sachsen-Anhalt und gegen die Stimmen der LINKEN und die Mehrheit der Bürger. DIE LINKE fordert den Abzug der Bundeswehr, statt kopflos immer mehr Militär und neue Waffen zu entsenden."


Magdeburg, 05.03.2010