Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, haben auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus die Leitanträge des Parteivorstandes, die auf der Sitzung am 2. und 3. Juli 2011 beschlossen worden waren, darunter den Entwurf für ein neues Parteiprogramm sowie Änderungsvorschläge für die Bundessatzung, vorgestellt.
zum überarbeiteten Programmentwurf
Leitantrag als PDF
Am 20.03.2010 wurde auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus der Programmentwurf zu einem neuen Grundsatzprogramm der LINKEN vorgestellt.
Der Parteivorstand hatte im Dezember den Beschluss gefasst, im Jahr 2011 ein neues Programm der Partei DIE LINKE zu verabschieden. Die Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei sind eingeladen, aktiv zu werden und Vorschläge zu unterbreiten. Auch Gewerkschaften, Verbände, Vereine und Initiativen können sich an der Programmdebatte zum Grundsatzprogramm der Partei DIE LINKE beteiligen.
"Wir suchen einen offenen und konstruktiven Dialog. Wir sind dabei geprägt sowohl von unseren Erfahrungen eines gescheiterten Staatssozialismus als auch unserer parlamentarischen und außerparlamentarischen Arbeit seit 1989, mit ihren Erfolgen und Rückschlägen in den jeweiligen Konstellationen. Das Programm der LINKEN ist kein Selbstzweck. Es muss für unsere Mitglieder eine breit akzeptierte programmatische Grundlage liefern, es muss uns als LINKE erkennbar machen, es muss eine spürbare Verbindung herstellen zu unserer alltäglichen politischen Arbeit, es soll Brücken bauen in die Gesellschaft und Bündnisfähigkeit ermöglichen – die Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen, warum und wofür DIE LINKE gebraucht wird."
Aus dem Beschluss des Landesparteitages
der LINKEN in Sachsen-Anhalt vom 30. April 2011