Das krasse style-Element
 
10. Juli 2017 Dennis Jannack

Fahrpreiserhöhungen? Ein verkehrspolitischer Irrweg!

 

Bus und Bahn sollen zum 1. August mal wieder teurer werden. Die Viererkarte soll abgeschafft und das Zeitkartensortiment soll teurer werden. Besonders betroffen: Berufstätige und Kinder. Das ist kein Beitrag der MVB zu mehr Familienfreundlichkeit!

Die regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen sind vor allem verkehrspolitisch ein Irrweg.

Während Autofahren wegen der Spritpreise billiger wird, werden die bestraft, die sich vernünftig verhalten und Bus und Bahn nutzen.

Diese Preiserhöhungen sind unsozial! Menschen mit geringen Einkommen werden durch hohe Fahrpreise in der Mobilität eingeschränkt!

Es wird Zeit den verkehrspolitischen Irrweg der Fahrpreiserhöhungen zu verlassen.

Die Konzepte dafür haben wir:

 

  • dauerhaft mehr und zufriedene Fahrgäste sind der Garant für stabile Einnahmen. Qualität und Zuverlässigkeit stehen dabei an oberster Stelle.
  • Mobilität ist eine öffentliche Aufgabe - die Straßen werden ja auch von unseren Steuern finanziert!
  • Neben einer ausreichenden öffentlichen Finanzierung von Bus und Bahn wollen wir eine Nahverkehrsabgabe für Unternehmen - schließlich kutschieren Bus und Bahn die berufstätigen zur Arbeit und die Menschen zum Einkaufen in die Zentren.
  • Perspektivisch wollen wir einen fahrscheinlosen Verkehr von Bus und Bahn, der durch eine solidarische Umlage finanziert wird.

Bis dahin brauchen wir eine attraktive, sozial verträgliche Tarifstruktur (auch ein Sozialticket), die unmittelbar auf die Mobilitätsbedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn ausgerichtet sind - und keine weitere Preiserhöhung bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB)!