Das krasse style-Element
 
25. Juni 2018 Andreas Höppner

Das Land endlich vom Kopf auf die Füße stellen.

Pressemitteilung zum Abschluss der 3. Tagung des 6. Landesparteitags am 23. Juni 2018 im Kulturhaus Benndorf.

DIE LINKE. in Sachsen-Anhalt hat die Menschen, die im ländlichen Raum zu Hause sind und sich vor Ort engagieren, sei es für die wirtschaftliche Entwicklung der Region, die medizinische und pflegerische Versorgung, für den Nachwuchs in der Kinderfeuerwehr oder für den örtlichen Fußballverein, in den Mittelpunkt ihrer 3. Tagung des 6. Landesparteitags gestellt. Am 23. Juni 2018 haben die Gestalter, die Macher und die Kümmerer vor Ort, speziell im ländlichen Raum von Sachsen-Anhalt, in insgesamt vier Dialogforen von den Herausforderungen, den Problemen aber auch den Erfolgen berichtet, zur Diskussion angeregt und wichtige Impulse gegeben.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Carola Kunde des gastgebenden Kreisverbandes Mansfeld-Südharz, schilderte Angelika Klein in Ihrer Eröffnungsrede, was Kommunalpolitik aus Sicht einer Landrätin leisten kann, wies gleichzeitig jedoch auch auf die Grenzen hin. »Kommunalpolitik ist ein spannendes Thema, weil sie eben konkret ist und große Losungen nicht zählen.« so die Landrätin zu den Delegierten und Gästen. Ziel des Parteitages war es, die Forderungen der Akteure an uns in die kommunalpolitischen Leitlinien der Partei zu übersetzen und in Hinblick auf die Kommunalwahlen 2019 in unser Programm einfließen zu lassen. »Unsere Vorstellungen, von dem was wir wollen, was die Bürgerinnen und Bürger wollen und was machbar ist, stimmen nicht immer überein. Und wir sollten schon genau hinschauen und hinhören, ehe wir viel Papier beschreiben. Es braucht aber auch eine klare Ansage, was nicht machbar ist. Wir sollten alle Spielräume nutzen, das ist nicht immer einfach und auch nicht unbedingt konform mit den Vorstellungen der Linken.« so Klein.

Für die vier Dialogforen unter den Überschriften »Bürger! Meister?«, »Gesundheitsvorsorge! Krankt?«, »Land! Wirtschaft?« und »Dorf! Leben?« luden wir insgesamt 14 Gäste ein, von der Ortsbürgermeisterin, dem Allgemeinmediziner, der Betriebsrätin über den Geschäftsführer vom Fußballverein, bis hin zur Kinderwärtin der freiwilligen Feuerwehr und dem Vorsitzenden des Vereins Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V.

Wir haben spannende und kontroverse Diskussionen geführt. Wichtige Impulse griff der Landesvorsitzende Andreas Höppner in seiner abschließenden Rede unmittelbar auf. »Wir wollen Bindeglied sein, Akteure vor Ort unterstützen, Bündnisse schaffen, mitmachen und die Menschen dabei unterstützen, ihren Wohn- und Lebensort lebens- und erhaltenswert zu machen.« so Höppner. Weiter formulierte er konkrete Forderungen: »Wir lassen uns das Dorf nicht nehmen. Wir werden uns zurückholen, was uns genommen wurde: Die Schule, den Bus, den Landarzt, die Dorfbücherei, die Chancengleichheit unserer Agrarunternehmen und nicht zuletzt den Dorfkrug oder die Dorfkneipe, das Gemeinde- oder das Vereinshaus. Und nun sage da keiner, das wäre Träumerei. Politik ist noch immer Menschenwerk und was Menschenwerk ist, geht immer auch anders. Nichts ist in Stein gehauen und wenn doch, dann haben wir auch die Werkzeuge, um es umzuhauen.«

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt sucht die Alternativen für dieses Land im Vorwärtsgehen und nicht im Rückwärtsrudern. Wir wollen ein Land, wo sich alle solidarisch und in Würde begegnen, in der Stadt und auf dem Land.

Die Redemanuskripte der Landrätin Angelika Klein und des Landesvorsitzenden Andreas Höppner finden Sie auf der Internetseite des Landesverbandes DIE LINKE. Sachsen-Anhalt www.dielinke-sachsen-anhalt.de.