Das krasse style-Element
 
31. August 2017

Abrüsten statt aufrüsten, Waffenexporte verbieten, Auslandseinsätze stoppen!

Am 1. September 2017 jährt sich zum 60. Mal der Antikriegstag. An diesem Tag erinnern Gewerkschaften, Antifaschisten und die Friedensbewegungen an den Überfall Nazi-Deutschlands 1939 auf Polen, mit dem der zweite Weltkrieg entfacht wurde. Auch DIE LINKE erinnert mit verschiedensten Kundgebungen und Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit an die Schrecken der beiden Weltkriege, die insgesamt mehr als 80 Millionen Menschen das Leben gekostet haben. Das unermessliche Grauen und das Leid, das durch diese Kriege entstanden ist, darf sich heute nicht wiederholen!

Darum ist es umso wichtiger die Erinnerungen und das Gedenken aufrechtzuerhalten. Aber trotz der Lehren aus der Vergangenheiten, müssen wir der Realität ins Auge blicken die uns anderes zeigt. Ob im Nahen Osten, im Mittelmeerraum oder in Teilen Afrikas – überall dort lassen sich Kriege z.B. um Rohstoffe, Verfolgung, Vertreibung und Menschrechtsverletzungen beobachten.

Auch Deutschland steht hier in der Verantwortung! Statt nach friedlichen Lösungen für Konflikte zu suchen, setzt die jetzige Bundesregierung auf militärische Aufrüstung um ihren Einfluss in der Welt zu vergrößern.  Dafür soll sich der Rüstungsetat bis zum Jahr 2024 auf rund 70 Milliarden erhöhen. Und als wenn das noch nicht genug wäre, exportiert Deutschland auch weiter fleißig Waffen in Milliardenhöhe an Diktaturen wie Saudi-Arabien. Die Menschen vor Ort haben nichts von der Profitgier und der Jagd nach Rohstoffen, sie sind die Verliere und die Welt vergisst scheinbar, was in der Vergangenheit geschehen ist.

Daher treten wir als LINKE erneut, auch im Bundestagswahlkampf, für die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Abrüstung und den Stopp von Waffenexporten ein. Für eine friedliche Außenpolitik, die gesellschaftliche Teilhabe, Bildung, gute Arbeit und soziale Sicherheit ermöglicht.